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LamaLoLi Blog des Monats Februar: Janina von Kleinstyle

Die Bloggerin des Monats Februar ist Janina von kleinstyle.com. Die kreative Mode-Designerin ist Mutter von zwei Kindern. Auf ihrem ihrem Lifestyle Blog schreibt sie über den bunten Familienalltag und gibt tolle Tipps zu fantasievoller Deko, Innendesign und Rezepten. Unbedingt anschauen solltest Du Dir die Kategorie „Party“! Janina zeigt dort, wie man Mottopartys einzigartig gestaltet und Geburtstagskinder zum Staunen bringt.  Wer wissen will wie man Kinder dazu bringt, gesundes Essen zu mögen, ist mit diesem Beitrag aus der Kategorie LamaLoLi Blog des Monats ebenfalls richtig! Viel Spaß beim Lesen!

Erzähl doch kurz etwas über dich und deinen Blog!

Ich bin Janina Kraus, Mutter von zwei Kindern, Junge und Mädchen, die mittlerweile beide Schulkinder sind. Aufgewachsen in Berlin, mit verschiedenen zeitlich begrenzten Stationen in England, USA und innerhalb Deutschlands während meiner Schul- und Studienzeit, hat mich meine Heimatstadt nie wirklich losgelassen und so wachsen auch meine eigenen Kinder als Berliner Pflanzen auf!

Als gelernte Modedesignerin habe ich einen Hang zu allem Designbezogenem mit einem besonderen Faible zu Interior Design. Ausserdem verbinde ich mit Vorliebe diese Zuneigung mit meiner zweiten großen Liebe: Pflanzenbasierten Food Themen!  Heraus kommen Rezepte, die selbst meine beiden Mäkelmäuler mögen, ebenso wie mit viel Liebe und Hingabe durchgestylte Geburtstags-Parties für eben diese beiden kleinen mir wichtigsten Menschen!

All die schönen Dinge, die ich mit, für oder eben wegen der Kinder erlebe, teile ich auf meinem Blog kleinSTYLE. Dabei sind mal Modethemen mehr im Vordergrund, und ein anderes Mal vermehrt Entertainment oder Food oder Geschenkideen oder, oder, oder… Immer mit meinem eignen Anspruch an Stil!

Natürlich überkommt auch mich oft genug der (Mutter)Alltag und auch das ist immer mal wieder Thema auf meinem Blog. Denn wir sind ja alle nur Menschen!

Rezeptidee von Kleinstyle.com

Auf deinem Blog zeigst du unter anderem Rezeptideen. Wie bringst du wählerische Kinder dazu, auch gesunde Dinge gerne zu essen?

Ohh! Das ist immer wieder eine Herausforderung!

Ich selbst war als Kind supermäkelig… sehr zum Leidwesen meiner Eltern! Daher weiß ich aber auch, dass der Spruch, probiere doch wenigstens mal, nicht zieht… Wenn sich so ein kleines Seelchen in den Kopf gesetzt hat, dass es dieses und jenes Essen oder Lebensmittel nicht mag, dann kommt es auch gar nicht in Frage die zarte Zunge, diesem ‚Ekel-Geschmack’ auszusetzen.

Drei Tipps, um dennoch Obst und Gemüse ins Kind zu bekommen:

  1. Von früh an haben die Kinder aufgeschnittenes Obst bekommen, wenn ich sie aus dem Kindergarten abgeholt habe, wenn wir unterwegs waren, wenn sie zu Hause etwas snacken wollten. Erst nachdem sie ihren Apfel hatten, durften sie auch einen Keks oder etwas anders Süßes essen. Die Regel gilt noch heute, auch wenn ich sie bedingt durch das Alter der Kinder, diese nicht mehr so genau einhalten kann.
  2. Ich versuche immer wieder Wege zu finden, ungeliebtes Gesundes versteckt zu integrieren. Und wenn es dem Kind dann schmeckt, auch beim zweiten und dritten Mal, dann wage ich mich vor und verrate, dass da ja ein wenig von dem und dem Gemüse, oder die Nüsse, … dabei ist. „Guck, schmeckt gar nicht schlimm!“ (ABER: bloß nicht zu früh mit der Info rausrücken, da sonst nicht den Geschmacksnerven vertraut wird, sondern dem irrealen Glauben, es kann ja nicht schmecken!)
  3. Meine liebste und auch erfolgreichste Methode sind Smoothies und frisch gepresste Säfte! (Gerade habe ich selbst eine zwei wöchige Saftkur hinter mir…) Auch da ist jedes Kind unterschiedlich stark für empfänglich, aber meist wird hier doch auch das Unbekannte probiert und wenn man dann Saft oder Smoothie noch selbst mitgemacht hat, spielt der Stolz darauf oft noch eine entscheidende Rolle, das Nährstoffwunder tatsächlich zu trinken.

Diesen stolzen „Ich-hab-das-selber-gemacht“-Effekt möchte ich mir noch etwas mehr zu Nutze machen. Ich hoffe dieses Jahr ein kleines Gemüsebeet anpflanzen zu können, und hoffe darauf, die Kinder darüber zu noch mehr Mut in Sachen gesundem Essen begeistern zu können.

Welcher unserer LamaLoLi-Helden ist bei dir und deinen Kindern besonders beliebt und warum?

Keine Frage: Baymax!!!

Dieser knuffige Helfer und Trostspender, der aber mit ein wenig Ausrüstung zusätzlich zum absoluten Helden wird, hat unsere Herzen sofort erobert, sobald wir ihn das erste Mal auf der Leinwand sahen!

Hilfsbereit, liebenswert, höflich und dennoch cool, heldenhaft und sehr stilbewusst ist Baymax sowohl für Jungs als auch für Mädchen ein hervorragendes Vorbild!

 

Auf deinem Blog schreibst du von deiner Vorliebe für Interior Design, hast Du Tipps für Ordnung und Dekoration im Kinderzimmer?

Tja, das mit der Ordnung im Kinderzimmer ist immer so eine Sache…

Da da aber auch jedes Kind sehr unterschiedliche Ansprüche an sein eigenes Reich hat, die sich über die Zeit auch gerne mal ändern, habe ich keine ultimative Lösung.

Aber ein paar Tipps die den Weg zu einem ordentlichen Kind ebenen können, habe ich dennoch:

  1. So gern ich selbst Schranktüren habe, um dahinter vielleicht auch mal etwas Chaos zu verbergen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das bei Kindern nicht immer funktioniert: Da wird alles aus dem Schrank geräumt, liegt auf dem Boden, Tischen und im Bett, aber zurück in den Schrank findet das Spielzeug nicht mehr. Die Türen sind ja zu! Besser ist daher ein offenes Regal mit Kisten und Boxen. Diese können einfach gefüllt werden, einzeln entnommen und eben ganz leicht wieder zurückgestellt werden.
  2. Die eben bereits erwähnten Kisten und Boxen sind super für so gut wie alles! Wenn man bestimmte Boxen, speziellen Spielsachen, Schreibutensilien,… zuordnet, lernen die Kinder zu sortieren und finden tatsächlich ihre Sachen wieder.
  3. Für die Kleinsten bieten sich Bildchen an den Kisten an, damit sie auch genau wissen, wo was reingehört! Für größere könnte Beschriftung oder unterschiedlich farbige oder gemusterte Boxen den Zweck der leichten Unterscheidung dienen.
  4. Der Kleiderschrank sollte meines Erachtens gut für das Kind erreichbar sein. Auch wenn das eventuell mal in einer Kleiderschlacht im Kinderzimmer endet, lernen die Kids doch täglich ihr Outfit selbst zu organisieren und können auch frische Wäsche eigenständig wegräumen.

Was die Dekoration im Kinderzimmer betrifft, tendiere ich zu einem wiederkehrenden Farbschema. Dieses ist beruhigender als ein knallbuntes Farben-Durcheinander.

Das ist gar nicht so schwierig, wenn man sich beispielsweise auf eine Hand voll Farben festlegt und diese dann in allem wieder auftauchen lässt. Seien es die Vorhänge, die Wandfarbe,  die Ordnungskisten, die Bilder, die Bettwäsche, die Accessoires die präsent auf dem Regalbrett stehen dürfen,…

Wenn man die räumlichen Möglichkeiten hat, finde ich es zudem wunderbar, wenn man Spiel-, Schlaf- und Lernecken erzeugt, die für das Kind die jeweiligen Stimmungen bieten.

Du zeigst auch tolle Deko- und Rezeptideen zu Mottopartys für Kinder. Was ist bei der Planung von solch aufwendig und liebevoll gestalteten Geburtstagspartys zu beachten?

In erster Linie: keine Panik! Alles ist machbar mit ein wenig Planung vorweg. Empfehlenswert ist eine Vorlaufzeit von 4-6 Wochen und einer Auflistung, was man gerne alles verwirklichen möchte.

Ein Motto ist meist ja schnell gefunden, bzw. vom Kind erwünscht und schon kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Eine tolle Inspiration sind die zahlreichen Pins auf Pinterest. Hier lege ich mir selbst immer eine entsprechende Pinnwand an und sammle zunächst alles zum Thema.

Ein Farbschema hilft dann die Ideen ein wenig einzuschränken und eine kritische Selektion der gesammelten Inspirationen, was man tatsächlich selbst umsetzen kann und welche man dann doch verwirft, hilft das ganze überschaubar und machbar zu gestalten.

Wenn ich dann Thema, Farben und umzusetzende Ideen festgelegt habe, nehme ich mir auch immer ein wenig Zeit in Geschäften nach Deko-, Bastel- und Goldie Bag Material zu schmökern.  Wenn man erst einmal im Thema drin ist, findet man oft Dinge, die sich super verwenden lassen.

Und dann geht es auch schon an den Zeitplan. Am besten gestaltet man diesen von hinten nach vorn: Was muss direkt am Tag passieren, was einen Tag vorher, eine Woche vorher und so weiter…

Und schon steht einer Mottoparty nichts mehr im Weg!

Hogwarts Mottogeburtstag mit Eulentorte. Bildquelle: Kleinstyle.com

Welches besondere Erlebnis ist dir in deiner Zeit als Bloggerin besonders in Erinnerung geblieben?

 

Oh, da gibt es zahlreiche! Durch das Bloggen habe ich tatsächlich Dinge erlebt und Leute kennengelernt, die ich sonst sicherlich nicht getroffen hätte. Dafür bin ich sehr dankbar!
Aber eines ist mir ganz besonders in positiver Erinnerung geblieben: Mein Treffen mit Andreas Deja! Der Mann, der es als Deutscher in die Walt Disney Zeichner Riege geschafft hat. Er ist derjenige, der Tigger von Winnie Puh zeichnet und ich durfte ihn im Berliner Ritz Carlton treffen und Interviewen. Ich war so aufgeregt, dass ich sogar vergessen habe ein Foto von ihm zu machen…

Als ganz besondere Erinnerung dient die Original Skizze von Tigger, die natürlich gerahmt ihren ganz besonderen Platz bei mir hat!

Worauf legst Du bei Kinderkleidung besonders wert? Muss sie zum Beispiel neu gekauft sein oder darf es auch Second Hand sein? Was tragen deine Kinder am liebsten?

Für mich persönlich gilt: Kinderkleidung darf nicht nur cool aussehen, sondern muss auch funktional sein. Zum Beispiel dürfen Rock und Hose gerne Taschen haben, sei es für die kleinen Schätze die Kinder immer so mit sich herumschleppen oder eben auch mal ein Taschentuch für die Schniefnase beherbergen.

Aber natürlich lege ich auch aufs optische großen Wert. Allerdings habe ich da bei meinen Kindern mittlerweile nicht mehr so viel mitzureden. Konnte ich früher ganz entspannt ohne die Kinder shoppen gehen und einfach kaufen, was mir gefällt, so sind nun beide Kids immer mit dabei, einfach um Fehlkäufe zu vermeiden. Denn sie haben ihren eigenen Geschmack. Und das ist eine schöne Sache, denn ich finde es positiv, dass sie ihren eigenen Stil entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Kinderbekleidung  ist für mich, dass der Hauptteil nicht zu kostenintensiv ist. Natürlich darf auch mal ein teureres Teil dabei sein, aber die Kinder wachsen einfach so schnell und schon sind sie aus den Klamotten wieder herausgewachsen. Daher müssen es auch nicht immer neue Artikel sein. Besonders schön finde ich es, wenn das Mädchenkind von ihrer älteren Freundin ihre Lieblingsstücke noch ein Weilchen länger am Leben erhalten kann.

Vielen Dank für das schöne Interview, liebe Janina! Wer sein eigenes Blog

Mehr Informationen zu Janina und Ihrem Blog

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