Blog des Monats

Der Blog des Monats: Mami rocks

 

Erzähl doch kurz etwas über Dich und Deinen Blog Mami rocks!

Mein Blog „Mami rocks“ ist wie eine richtig gute Freundin für mich: Ich verbringe sehr viel Zeit mit ihr. Es ist wunderbar, mit meinen Texten und Bildern andere Menschen zu erreichen. Der Blog ist wie ein Fenster, in das ich alles stellen kann, was mich bewegt, was mir Freude macht und mir wichtig ist.

Oft sind das Herzensthemen, die ich in meinem Beruf als Food- und Reisejournalistin nicht keinen Platz haben. Neben Essen, Ernährung und Reisen mit und ohne Kinder schreibe ich auf Mami rocks über Heilkräuter und meinen Garten, über Yoga und den achtsamen Umgang mit sich selbst. Weitere Themen sind unser Familienleben mit drei Kindern in Tirol, die Berge, Ausflüge in die Natur und alles, was mir Freude macht.

Wie kamst Du zu dem Entschluss, einen Blog zu starten?

Die Idee zum Blogmagazin Mami rocks entstand vor über zwei Jahren gemeinsam mit einer Freundin, die wie ich als Expat hier in Tirol lebt. Wir hatten beide Lust so etwas zu starten. Nur gemeinsam hatten wir genügend Motivation und Durchhaltevermögen, um dieses Projekt durchzuziehen.

Wenn mir damals jemand vorhergesagt hätte, dass diese Freundin ein Jahr später Zwillinge bekommt und heute so gut wie nichts mehr schreibt, d.h. Also ich das Baby allein schaukele, würde es Mamir rocks wohl gar nicht geben. Jetzt läuft es aber! Und wer könnte Maia besser verstehen als ich? Wir haben ja selbst als „zweites Kind“ Zwillinge bekommen und wissen, wie wenig Zeit da für anderes übrig bleibt.

screenshot mami rocks

Du schreibst unter anderem darüber, wie Du Familie, Freizeit und Beruf vereinbarst. Was sind Deine besten Tipps in Bezug auf dieses Thema?

Die Geschichte von der Vereinbarkeit ist in Wahrheit oft eine der Unvereinbarkeit. Ich kenne keine Familie, bei der ständig alles wie am Schnürchen läuft. Es gibt leider kein Patentrezept. Das einzige, was zählt, ist auf seinen Bauch zu hören. Stimmt das Gefühl noch? Wer sich gut fühlt, kann Bäume ausreißen, nicht? Um dieses Gefühl zu spüren, sammle ich auf Mami rocks Portraits zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtig ist es für mich, ständig im Blick zu haben, ob ein Familienmitglied mit dem Arbeitspensum der Eltern nicht mehr klar kommt – die Eltern mit eingeschlossen. Manchmal ist es nötig, ein Lebensmodell radikal zu verändern.

Wir kommen mit der Selbständigkeit gut klar. Dieses Konzept ist aber nicht für jedermann geeignet. Was mir schwer fällt ist beim Zuhause Arbeiten ganz klar, das Abschalten und Aufhören. Dabei ist es total wichtig, Zeiten zu haben, wo ich ausschließlich für die Kinder da bin. Mehr Gedanken zur Arbeit im Home Office habe ich hier aufgeschrieben.

Mit welchem unserer LamaLoLi-Helden würden Du und Deine Kinder am liebsten in den nächsten Familienurlaub starten?

Also ich persönlich plädiere für das Dschungelbuch! Der Regenwald würde mir als Urlaubsziel sehr gefallen und mit Gemütlichkeit probieren lohnt sich erst recht. Meine Kinder würden das ein wenig anders sehen: Hoch im Kurs stehen bei unseren Jungs Pokemon, Looney Tunes und Dragons. Letztere findet auch das Mädchen super, dazu kommen bei ihr neben Elsa, ganz klar die Königin der Herzen, auch My little Pony, Tinkerbell und Hello Kitty (die mag ich auch alle – ein bisschen Kitsch muss sein!).

Was inspiriert Dich zu Deinen Blogartikeln? Wie kommst Du auf Ideen?

Ich bin voller Ideen. Wenn sich eine in den Vordergrund begibt, halte ich sie fest, in dem ich sie sofort aufschreibe, damit sie sich nicht mehr verflüchtigen kann. Viele Texte entstehen in der Tat sehr spontan. Ich schreibe und klicke auf veröffentlichen. Ich bin kein großer Planer. Inspirerend wirken auf mich die Jahreszeiten und Fotos, die ich im Jahreskreis knipse. Treffen mit interessanten Menschen oder Artikel im Netz, die mich zum Nachdenken bringen, sind auch oft Auslöser für eigene Texte.

Welches besondere Erlebnis in Zusammenhang mit Deinem Blog ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die Bloggerkonferenzen sind für mich wie absolut inspirierend. Ich hätte mir nie erwartet mit dem Veröffentlichen von Texten im Netz so viele nette Menschen kennen zu lernen. Das ist für mich die große Bereicherung, die der Blog in mein Leben gebracht hat.

Worauf legst Du bei Kinderkleidung besonders wert? Muss sie zum Beispiel neu gekauft sein oder darf es auch Second Hand sein? Ich liebe Klamotten und kaufe sehr gerne für mich und die Kinder ein. Da ich damit zum Teil ein wenig übertreibe und ich oft über unser Kaufverhalten nachdenke, ist Second Hand für mich eine gute Alternative.

Der einzige Haken ist, dass ich es mir beruflich nicht immer einrichten kann, auf die Basare für Kinderkleidung zu gehen. Außerdem schaffe ich es dort nie, alles zu kaufen, da ich die Sachen, die ich für drei Kinder brauche – gerade im Winter – einfach nicht alleine tragen kann. Daher kaufe ich auch so einiges online ein. Wenn es mein Budget zulässt, kaufe ich gerne Kleidung aus Bio-Baumwolle. Überhaupt sind Naturmaterialien für mich wichtig. Ich kaufe so gut wie keine Kleidung aus Synthetik.

Sehr viel halte ich auch von Upcycling. Anstatt schnell weg zu schmeißen, versuche ich alte Sachen durch einfache Tricks aufzuwerten. Das ist gerade interessant bei mehreren Kindern, etwa wenn die Ärmel schon Löcher haben, der Rest eines Shirts aber noch wie neu ist.

Verena von Mami rocks!

Verena von Mami rocks

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