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Die EM-Maskottchen von 1980 bis 2016 im Überblick

Endlich hat das lange Warten ein Ende: Die Europameisterschaft 2016 steht vor der Tür! Und was darf bei keiner Europameisterschaft fehlen? Das Maskottchen!
Das Maskottchen ist seit Jahrzehnten nicht mehr aus den Stadien der Welt wegzudenken und ist ein Glücksbringer für ein bestimmtes Team oder – wie im Fall der Europameisterschaften – das Austragungsland. Vertreter aus der Tierwelt oder ulkiges Menschengeschöpf: Im Grunde kann ein Maskottchen alles sein. Wichtig ist nur, dass es Fans, Trainer und Spieler positiv im Turnier begleitet und Spaß und Freude während der Spiele verbreitet. Wir schauen gemeinsam mit Dir auf die Maskottchen der letzten Turniere zurück. Von Bernie bis Super Victor – diese Gesichter werden so schnell nicht vergessen!

Unser Tipp: Auf der LamaLoLi EM 2016 FanPage findest Du alle Mannschaften im Überblick, coole Wallpapers von Super Victor und Deinen Spielplan zum selber ausdrucken! So verpasst Du kein wichtiges Match Deines Lieblingsteams und behältst bei allen spannenden Spielen den Überblick.

Chronologie der EM-Maskottchen

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1980 – Italien

Das erste Maskottchen einer UEFA Europameisterschaft hat offiziell keinen Namen. Die Ähnlichkeit zu dem hölzernen Jungen aus der bekannten Geschichte von Carlos Collodis ist allerdings unbestreitbar und auch die Verbindung zum Gastgeberland Italien wird einem ebenso schnell deutlich – Pinocchios Nase ist in den Nationalfarben Rot, Weiß und Grün gestreift. Glück brachte er allerdings einer anderen Mannschaft: Deutschland gewann das Turnier dank eines 2:1 im Finale gegen Belgien.

 

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1984 – Frankreich

Der gallische Hahn, der als französisches Nationalsymbol gilt, war das erste Maskottchen, das einen richtigen Namen trug. „Peno“ begleitete die Teams bei den Spielen in sieben Stadien des Landes und erfüllte seine Rolle als Glücksbringer für das Gastgeberland mit Bravour. Frankreich gewann die EM im eigenen Land nach einem 2:0 im Finale gegen Spanien.

 

 

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1988 – Deutschland

Schwarzes Trikot, rote Hose und goldene Stulpen – bei „Bernie“ wird sofort deutlich, in welchem Land die Europameisterschaft 1988 stattfand. Seine Kleidung erinnert viele an einen Aerobic-Kurs, allerdings handelte es sich bei den ulkigen Schweißbändern an Armen und Beinen um einen modischen Trend aus den 90ern.

 

 

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1992 – Schweden

Schon wieder ein Hase? Auch in der folgenden EM diente ein „Rabbit“ als Maskottchen der Spiele. Nur die Farbe des Trikots wurde anlässlich des Gastgeberlandes Schweden geändert. Auch bei den Spielen änderte sich etwas: Das erste Mal liefen alle Spieler mit ihrem Nachnamen über der Trikotnummer auf. Dänemark gewann überraschend das Finale gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland.

 

 

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1996 – England

Ob das legendäre „Golden Goal“ der deutschen Nationalmannschaft im Londoner Wembley Stadion dem Glücksbringer „Goaliath“ zuzuschreiben ist? Wohl eher unwahrscheinlich. Stürmer Oliver Bierhoff war der Star der Gewinnermannschaft, denn durch seine zwei Tore sicherte sich Deutschland den dritten EM-Titel.

 

 

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2000 – Belgien/ Niederlanden

Neues Jahrtausend, altes Tier: Vom Eröffnungsspiel in Brüssel, bis zum Endspiel in Rotterdam begleitete uns wieder ein löwenähnliches Wesen. Löwe, Teufel oder flauschiges Monster? Wir sind uns auch nicht sicher, mit wem wir es genau zu tun haben. Deutschland brachte das Maskottchen jedenfalls kein Glück: Der Titelverteidiger schied schon in der Gruppenphase aus.

 

 

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2004 – Portugal

„Kinas“ ist eines der wenigen Maskottchen, das nicht der Tierwelt entsprungen ist. Es soll einen kleinen portugiesischen Jungen darstellen, blieb bei der EM allerdings unscheinbar im Hintergrund und brachte den Portugiesen nicht das erhoffte Glück. Den Vortritt hatte „Außenseiter“ Griechenland. Unter Trainer Otto Rehhagel gewann die Mannschaft das Finale 1:0 gegen Gastgeberland Portugal.

 

 

 

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2008 – Schweiz/ Österreich

Ein ungewohntes Maskottchen-Paar überraschte uns bei der EM 2008 in der Schweiz und Österreich. Der Name der beiden rot-maskierten Wesen wurde per Voting entschieden: „Trix und Flix“ setzte sich gegen die Namensvorschläge „Flitz & Blitz“, sowie „Zagi & Zigi“ durch. Den Gastgeberländern brachten die Beiden – trotz der Nationalfarben Rot und Weiß – kein Glück. Beide Mannschaften schieden früh aus dem Turnier aus.

 

 

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2012 – Polen und Ukraine

Erneut trugen zwei Gastgeberländer eine Europameisterschaft aus und wieder begleitete uns ein Maskottchen-Duo während des Turniers. Besonders auffällig waren die bunten, punkigen Frisuren von „Slavek und Slavsko“, die jeweils in ihren Nationalfarben auftraten.

 

 

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2016 – Frankreich

Ende 2015 wurde das Geheimnis um das offizielle Maskottchen der EM 2016 gelüftet: Super Victor wird in diesem Jahr die Zuschauer, Teams und Fans vor den Bildschirmen, durch Frankreichs Stadien begleiten. Seine Mission ist es, die Kunst des Fußballs mit allen Menschen zu feiern und Glück und Freude zu verbreiten. Wir freuen uns auf eine spannende EM mit „Super Victor“!

 

 

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